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            WAS VERBIRGT SICH HINTER EURO NCAP?

            Euro-NCAP (European New Car Assessment Program) ist eine unter der Schirmherrschaft der Fédération Internationale Automobile (FIA) geführte unabhängige Vereinigung, in der Verbraucherorganisationen und Vertreter der Automobilverbände zusammengefasst sind. Diese Vereinigung führt verschiedene Arten von Crashtests durch, mit deren Hilfe das Sicherheitsniveau der Fahrzeuge bewertet wird, und ihr Ziel ist es, die Verbraucher zu informieren. Dieses Programm wird von der FIA (Fédération Internationale de l'Automobile), der Europäischen Union, den Regierungen von 5 Ländern (Großbritannien, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und Schweden), der Verbraucherorganisation ICRT (International Consumer Research & Testing), sowie vom ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil-Club) und der Association Internationale du Tourisme (l'AIT) finanziert.

            Jedes Jahr werden zwei oder drei Crashtest-Serien durchgeführt: Kurz vor dem Frühjahr und im Sommer wird eine der 6 großen Fahrzeugklassen getestet (Kleinwagen, Kompaktklasse, Mittelklasse, Oberklasse, Minivan und Van). Im Durchschnitt werden dabei jährlich etwa zwanzig Kraftfahrzeuge getestet.

            WORAUS BESTEHEN DIE CRASH-TEST DES EURO NCAP?

            Der Test besteht aus drei Crashs, die alle zu einer bestimmten Punktzahl führen.

             

            Der Frontalcrash: Das Fahrzeug wird mit 64 km/h gegen eine deformierbare Metallbarriere gefahren. Der Aufprall erfolgt mit Überdeckung: Nur die Fahrerseite (40% der Fahrzeugbreite) prallt auf das Hindernis. An Bord befinden sich 4 Dummies:

            • vorn: 2 Erwachsene;
            • hinten: 1 Kind von 3 Jahren und ein Baby von 18 Monaten.

             

            Der Seitencrash: Eine mobile Barriere (vergleichbar mit einem Kraftfahrzeug) wird auf 50 km/h beschleunigt und prallt mit voller Wucht auf die Fahrerseite. Hierbei werden nur die Verletzungen des Fahrers berücksichtigt. Der seitliche Pfahl-Aufpralltest:

            Breite des Pfahls: 254 mm; Aufprall im Bereich des Fahrersitzes mit einer Geschwindigkeit von 29 km/h.

             

            Das Bewertungsraster des Euro-NCAP-Crashtests besteht aus:

            Frontaufprall: 16 Punkte

            Seitenaufprall: 16 Punkte

            Pfahl-Aufprall: 2 Punkte (optional)

            +1 Punkt für "Seat Belt Reminder" (Warnlampe "Sicherheitsgurt anlegen") für den Fahrersitz

            +2 Punkte, wenn die Vordersitze damit ausgerüstet sind

            +3 Punkte, wenn auch die Rücksitze damit ausgerüstet sind

             

            Anzahl der Sterne:

            0 Punkte 0 Sterne

            0 bis 8 Punkte 1 Stern

            8,5 bis 16 Punkte 2 Sterne

            16,5 bis 24 Punkte 3 Sterne

            24,5 bis 32 Punkte 4 Sterne

            32,5 bis 37 Punkte 5 Sterne

            WAS IST DAS PAX-REIFENSYSTEM?

            Das Pax-System gewährleistet einerseits bei platten Reifen eine sichere Fahrt bis zu 80 km/h und 200 Kilometern und ermöglicht andererseits ein ausgezeichnetes Fahrverhalten im luftgefüllten Zustand. Der Pax-Reifen kann dank einer speziellen Konstruktion, die ihn auf der Felge hält, auch nicht mehr von Felge rutschen.

             

            Das Pax-System besteht aus 4 fest miteinander verbundenen Elementen:

            • einer Leichtmetallfelge aus einer speziellen Legierung mit einem neuartigen und exklusiven Design-
            • einem inneren Stützring aus Elastomer für die Fahrt mit platten Reifen-
            • einem Reifen mit speziellen Abmessungen, der nicht von der Felge rutschen kann  
            • dem Luftdruck-Überwachungssystem, das dem Fahrer eine Reifenpanne oder schleichenden Druckverlust anzeigt.

            WAS BEDEUTET ABS?

            ABS steht für Anti-Blockier-System und verhindert das Blockieren der Bremsen, mit Hilfe von Sensoren an allen vier Rädern. Stellt das System bei starkem Bremsen Blockiergefahr an einem Rad fest, reduziert ein Bordrechner den Bremsdruck an diesem Rad. Auf diese Weise behält der Fahrer die Kontrolle über die Fortbewegungsrichtung seines Fahrzeugs.

            WAS IST DIE ANTI-SCHLUPF-REGELUNG ASR?

            Die Antrieb-Schlupf-Regelung ASR, die beim Anfahren und Beschleunigen wirksam wird, ergänzt die Leistungen des ESP bei schwierigen Traktionsbedingungen. Der Bordrechner registriert ständig die Unterschiede in der Drehgeschwindigkeit aller vier Räder. Wird ein Durchdrehen eines der Antriebsräder festgestellt, so wird dieses gebremst und ein Teil seines Drehmoments auf das zweite Antriebsrad übertragen. Zugleich wird über das elektronische Gaspedal das Motordrehmoment reduziert.

            WAS IST ESP (ELEKTRONISCHES STABILITÄTSPROGRAMM)?

            Dieses System hilft dabei, in "kritischen" Fahrsituationen die Kontrolle über das Fahrzeug zu behalten (plötzliche Ausweichmanöver, Verlust der Bodenhaftung in Kurven, Fahren auf Schnee...).

             

            Ein Sensor am Lenkrad erkennt die gewünschte Fahrtrichtung. Andere im Fahrzeug verteilte Sensoren messen die tatsächliche Fahrtrichtung des Fahrzeugs. Das System vergleicht die gewünschte Fahrtrichtung mit der tatsächlichen Fahrtrichtung des Fahrzeugs und korrigiert sie gegebenenfalls, indem ein oder mehrere Fahrzeugräder abgebremst werden bzw. in bestimmten Fällen durch Verminderung der Motorleistung.

             

            Beispiele für Abweichungen: Übersteuern, Untersteuern, Schleudern bei Ausweichmanöver ...

            WAS IST DER TEMPOPILOT?

            Der Geschwindigkeitsregler (Tempopilot) ermöglicht es dem Fahrer (sofern es die Verkehrsbedingungen zulassen), eine konstante Reisegeschwindigkeit einzustellen. Dabei kann er anschließend den Fuß vom Gaspedal nehmen. Modifizieren lässt sich diese Geschwindigkeit mittels Plus- und Minus-Tasten am Lenkrad. Der Fahrer kann vorübergehend schneller fahren - anschließend findet der Wagen zur eingestellten Geschwindigkeit zurück. Durch Bremsen oder Kuppeln wird das System deaktiviert. Will der Fahrer zur vorher eingestellten Reisegeschwindigkeit zurückkehren, drückt er die RESUME-Taste am Lenkrad.

             

            Am Geschwindigkeitsbegrenzer kann der Fahrer eine Höchstgeschwindigkeit festlegen, die nicht überschritten werden soll. Diese Grenze kann mit 2 Tasten am Lenkrad erhöht bzw. verringert werden. Bei aktiviertem System kann der Fahrer unterhalb der gewählten Höchstgeschwindigkeit die Geschwindigkeit normal erhöhen, überschreiten kann er die eingestellte Geschwindigkeit jedoch nicht (das Gaspedal reagiert nicht). Dies ist nur im Notfall möglich indem das Gaspedal über einen gewissen Widerstand hinaus ganz durchgetreten wird. Der Geschwindigkeitsbegrenzer kann z. B. im Stadtverkehr oder in Abschnitten mit Geschwindigkeitsbegrenzungen (Baustellen, etc. ...) sehr nützlich sein.

            WIE FUNKTIONNIERT DIE REIFENDRUCKKONTROLLE ARK?

            Bei der von Renault verwendeten Reifendruckkontrolle hat jedes Rad einen ins Ventil integrierten Sensor, der regelmäßig den Innendruck des Reifens misst. Die Daten werden kodiert und per Funk einem Bordrechner übermittelt.

             

            Während der Fahrt erfolgen die Messungen alle 10 Sekunden und werden jede Minute weitergeleitet. Im Stand erfolgen die Messungen alle 15 Minuten und werden jede Stunde weitergeleitet. Das System vergleicht die Messwerte mit den Sollwerten, um einen zu geringen Luftdruck oder eine Reifenpanne zu ermitteln. Es überwacht ebenfalls die Entwicklung der Werte um eine schleichende Reifenpanne zu erkennen.

             

            Das System informiert den Fahrer, bei nicht korrektem Reifendruck und bei nicht an den Reifendruck angepasster Fahrgeschwindigkeit. Auf einer Darstellung des Fahrzeugs in der Instrumententafel geben Leuchten Ort und Art der Störung an: gelbe Leuchte - "Service" - bei Störungen, die eine Kontrolle erforderlich machen, und rote Leuchte -"Stop" -, wenn sofort zum Radwechsel anzuhalten ist.

            WAS IST DER BREMSASSISTENT?

            Der Bremsassistent funktioniert folgendermaßen: Sensoren messen, mit welcher Geschwindigkeit das Bremspedal niedergetreten wird. Wurde auf diese Weise eine Notsituation festgestellt, generiert ein spezieller Verstärker zusätzlich zu dem vom Fahrer ausgeübten Pedaldruck einen Überdruck in der Bremsanlage. Dadurch wird viel schneller die volle Bremsleistung ausgenutzt und das ABS tritt schneller in Aktion. Außerdem hält der Bremsassistent den Höchstdruck und damit die maximale Bremsleistung konstant aufrecht, bis der Fahrer den Fuß ganz vom Bremspedal genommen hat. Beim normalen Bremsbetrieb ist alles wie gewohnt, der Bremsassistent greift nicht ein.

            WAS IST DIE RENAULT CHIPKARTE?

            Die Renault Chipkarte wurde zusammen mit Valéo entwickelt. Das System funktioniert per Funk und hat die Form einer Kreditkarte. Bei der Fernbedienungsversion werden wie bei einer herkömmlichen Fernbedienung Türen, Kofferraum und Tankverschluss durch Tastendruck ver- bzw. entriegelt. Im Fahrzeug dann steckt der Fahrer die Karte in den Schlitz eines Lesegeräts in der Mittelkonsole und drückt die Start / Stop-Taste. Das System erkennt die Karte, deaktiviert Wegfahrsperre und elektromechanische Lenksäulenverriegelung und startet automatisch den Motor. Sowie der Motor läuft, lässt sich der Anlasser nicht mehr betätigen und eine mechanische Verriegelung verhindert das Herausziehen der Karte. Beim Renault Hands-free-System für die Spitzenmodelle registriert das System die Nähe des Fahrers, sobald er sich mit der Chipkarte in der Tasche dem Fahrzeug nähert. Die Türen usw. werden bei Berühren eines der Türgriffe, hinter denen sich Sensoren befinden, automatisch entriegelt.

            WAS IST DIE EINPARKHILFE?

            Die Einparkhilfe entdeckt beim Rückwärtsfahren etwaige Hindernisse. In den hinteren Stoßfänger sind bis zu vier Ultraschalldetektoren integriert.
            Bei eingelegtem Rückwärtsgang macht ein Warnton den Fahrer auf entdeckte Hindernisse (im Abstand von 1,5 m bis 20 cm) aufmerksam.

            WAS FÜR SICHERHEITSVORRICHTUNGEN WERDEN IN RENAULTS EINGEBAUT?

            In Sachen Insassenschutz bei einem Unfall, konzentriert sich Renault auf zwei Punkte zugleich: Knautschfähigkeit des Fahrzeugs und Rückhaltesysteme für die Insassen. Gezielt geknautschte Bleche, starre Fahrgastzelle und immer leistungsfähigere Gurt-Airbag-Kombinationen sorgen für die so genannte passive Sicherheit.

            WELCHE POLITIK VERFOLGT RENAULT BEIM RECYCLING?

            Nichts geht verloren, alles wird umgewandelt... Das Auto will ein Beispiel geben und ist heute zu einem fast vollständig recycelbaren Produkt geworden. Blei aus Batterien dient als Ballast für Schiffe; Altöl wird zu Brennstoff aufbereitet; Reifengummi lässt sich in Lärmschutzwänden verarbeiten; Schaumstoff von Sitzen fließt in die Herstellung von Teppichunterlagen ein; die meisten Kunststoffe (vor allem von Stoßfängern) werden zu Verkleidungen oder Batteriekästen; Glasscheiben verwandeln sich in Flaschen oder Gebäudeverglasungen. Das Metall der Autos wird im Übrigen zu 100 Prozent recycelt: Der Stahl dient zur Armierung von Beton und das Aluminium zur Herstellung von Felgen und Motoren!

            WELCHE NEUEN WERKSTOFFE WERDEN IM AUTO EINGESETZT?

            Aufgrund erworbenen Know-hows und des Einsatzes neuer Werkstoffe, schafft es Renault, seine Fahrzeuge nicht schwerer werden zu lassen. Wir forschen in dieser Richtung immer noch weiter. Mit dem Prototyp Mosaïque bewies Renault, dass sich für Strukturelemente Verbundwerkstoffe einsetzen und auf diese Weise beim Gesamtgewicht 25 Prozent einsparen lassen. Beim Einsatz von Kunststoffen ist Renault mit führend und versucht solche Werkstoffe für die Motor-Nebenaggregate einzuführen, etwa die Wasserpumpe. Ebenso könnte Kunststoff bestimmte Funktionen im Getriebe übernehmen. Darüber hinaus setzt Renault hochkristalline Polypropylene ein. Scheinwerfergläser etwa werden aus Polykarbonat gefertigt, dessen Transparenz der von Glas nahe kommt, das aber widerstandsfähiger ist. Wir arbeiten daran, diese Technik auch auf Seitenscheiben und Glasdächer auszuweiten.

            WAS TUT RENAULT FÜR DEN SPARSAMEN UMGANG MIT ENERGIE UND FÜR DEN UMWELTSCHUTZ?

            Renault hat einen systematischen Ansatz fürs Umweltmanagement übernommen, um in umweltschonenden Fabriken umweltschonende Autos zu produzieren. Umweltschonung ist integrierender Bestandteil der Konzeption von Fahrzeugen und Industriestandorten. Im Übrigen forciert Renault die Forschungen zu alternativen Energien. Umweltschonende Autos: Durch sorgfältigste Arbeit an Motoren (Reduzierung von Verbrauch, Abgasen und Geräuschentwicklung) und Fahrzeugen (Gewichts- und dadurch Verbrauchsreduzierung) greift Renault künftigen gesetzlichen Bestimmungen und kommenden europäischen Normen vor. Auch als Altfahrzeug muss ein Auto die Umwelt schonen: Ein Renault ist heute im Schnitt zu 85 % recycelbar. Saubere Werke, die die Umwelt und den Arbeitsbereich der Mitarbeiter schonen und die Qualität der Produkte garantieren (Einsatz von Wasserlacken, begrenzte Emissionen in die Luft, totale Kontrolle über die verwendeten Flüssigkeiten, Verarbeitung der Abfälle, Senkung der Lärmbelastung usw.): Den meisten Produktionsstandorten von Renault in aller Welt wurde bereits die Konformität mit der Norm ISO 14001 bescheinigt (Beweis für die Qualität des dortigen Umweltmanagementsystems und seiner Fähigkeit zu ständiger Verbesserung). Alternative Energien: Dieser Teil der Forschung, der meist in Zusammenarbeit mit großen Konzernen, Universitäten oder anderen Einrichtungen im Rahmen europäischer Programme durchgeführt wird, zielt auf völlige Umweltneutralität des Autos ab, mit dem Ziel "Null-Emission". Außer der Verwendung von Alternativkraftstoffen (Autogas, Erdgas), untersucht Renault die Möglichkeiten von reinen oder hybriden Elektrofahrzeugen (elektrisch in der Stadt, Verbrennungsmotor außerhalb), aber auch die von Brennstoffzellen (Wasserstoff + Sauerstoff = Wasser + elektrische Energie), die dem Elektrofahrzeug die bislang fehlende Reichweite verschaffen würden.

            Falls Sie weitere Fragen haben, stehen wir Ihnen persönlich zur Verfügung.

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