Sie schreiben für unterschiedliche Lesergruppen, betrachten Autos meist eher nüchtern und rational – doch bei diesem Termin waren sich „Auto Bild“, „auto motor und sport“, „Auto Zeitung“ und der „Playboy“ völlig einig: Den Renault DeZir muss man einfach emotional beschreiben, denn die aufregende E-Sportwagenstudie von Renault verkörpert pure Sinnlichkeit.
Schon beim Herausrollen aus der Halle springt bei den Fachjournalisten das Kopfkino an. Flach und geduckt, im tiefroten Hochglanz-Metalliclack steht der Flügeltürer da, und alle Redakteure denken unwillkürlich an den Schub und die Klangkulisse eines großvolumigen V8 oder eines Turbo-Sechszylinders. Doch „der DeZir ist ein E-Auto – und was für eins“, bringt es „auto motor und sport“ auf den Punkt.
Die „Auto Bild“ findet das Wortspiel mit dem Namen (DeZir spricht sich wie Désir, zu Deutsch: Begehren) mehr als treffend: „Diese Studie ist schon im Stand schnell, eine zur Form gegossene Begierde“. Das Design begeistert unisono. „Ein Karosseriekörper wie ein gespannter Muskel, darüber eine Dachpartie mit Panorama-Verglasung: Die Studie DeZir macht Lust auf die Renault-Zukunft“, schwärmt die „Auto Zeitung“ und freut sich, dass Renault „Mut zu Emotionen und mediterraner Leichtigkeit“ beweist. In der Tat: Sinnliche Formen prägen die tiefrote Verbundstoff-Karosserie, ein kiemenartiger Kühlergrill und die schimmernde, durchgehende Lichtleiste am Heck bieten aus jedem Blickwinkel einen Augenschmaus. Standesgemäß betont der „Playboy“ den Flirtfaktor der aufregenden Formen und bescheinigt dem Renault DeZir, „er lädt die gesamte Umwelt auf – mit zero Emissionen, aber mit tausend Emotionen“.



