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Die neue Renault Designstrategie überzeugt die Fachpresse

Renault war schon immer Design-Vorreiter: Der Renault 4 brachte ganze Generationen ins Rollen, der Renault 16 war die erste Familienlimousine mit Heckklappe, die Alpine A110 glänzte als sinnlicher Sportwagen, der Espace war der erste europäische Van im One-Box-Design, der Twingo übertrug dieses moderne Raumkonzept in die Kleinwagenklasse und „erfand“ die verschiebbare Rückbank… Jetzt setzt Renault einen neuen Meilenstein: 2012 erscheinen die ersten Vertreter einer neuen Designlinie, die nach und nach auf die gesamte Modellpalette übertragen wird.

„Sinnlich, simpel und vor allem warm“ soll der neue Stil laut Chef-Designer Laurens van den Acker sein. Die Fachredakteure nutzten ausgiebig die Möglichkeit, mit dem 46-jährigen Niederländer und seinem für Concept Cars verantwortlichen Kollegen Axel Breun zu sprechen. Der neue Auftritt von Renault sorgt für reichlich Rauschen im Blätterwald: „Der viel größere und steil in den Wind gereckte Renault Rhombus auf einem schwarzen Kunstoffband“ mache die Modelle der Marke unverwechselbar, bestätigt beispielsweise „Spiegel online“. Der gründlich überarbeitete Renault Twingo, der noch im Januar seine Markteinführung feiert, trägt bereits ein Kernmerkmal des neuen Designs: das aufregende Markengesicht mit dem markanten Logo als zentraler Bestandteil der ansonsten auffällig schmalen Kühlermaske. Mit dem neuen Renault Clio wird im Herbst 2012 erstmals ein komplettes Fahrzeug in der neuen Formensprache auf den Markt kommen.

Für die „Welt am Sonntag“ symbolisiert der vergrößerte Rhombus auf dem Kühlergrill den Aufbruch in eine neue Design-Ära. „Das rhombusförmige Markenlogo sitzt groß und erhaben im Kühlergrill“, beschreibt die Zeitung. In den präsentierten Concept Cars sieht die „WamS“ riesiges Potenzial: „Das Sportcoupé Dézir könnte den legendären Sportwagen Renault Alpine wieder aufleben lassen.“

Die Konzeptfahrzeuge von Renault, die auf diesem Workshop im Mittelpunkt standen, folgen der „menschlichen“ Linie und stehen für verschiedene Lebensphasen. Das Sportcoupé DeZir verkörpert das Sich-Verlieben, mit dem SUV-Konzept Captur entdeckt das Paar anschließend die Welt zu Zweit, die Familiengründung wird begleitet vom Minivan R-Space und der Frendzy kombiniert Arbeit und Freizeit mit der Familie.

Die „Süddeutsche Zeitung“ beleuchtet in ihrem Artikel „Der Mensch ist nicht eckig“ die Personen und Ideen, die hinter diesem Einschnitt stehen. Die renommierte Tageszeitung zählt den niederländischen Designchef zu den absoluten Topleuten der Branche. „Bescheiden und uneitel ist der Auftritt van den Ackers.“ So zurückhaltend der 46-Jährige auch auftritt – so selbstbewusst entwirft er neue Visionen. Auch für van den Ackers Verständnis für die Marke findet die „SZ“ lobende Worte: „Renault ist menschlich – nicht Produkt-zentriert.“

„Spiegel online“ zeigt sich angetan von der neuen Renault Design-Philosophie: „Die vorzügliche Arbeit wird bald die ersten Früchte tragen.“ Auch der Redakteur des Artikels auf Auto-Medienportal.net sieht große Zeiten auf Renault zukommen: „Wenn das Design-Team mit seinen Concept Cars von heute wirklich für die Realität von morgen steht, dann erleben wir bald einen neuen Geist bei den Franzosen: Sinnlichkeit, ohne den Nutzen aus dem Blick zu verlieren.“ Mit der Idee, für jede Lebensphase das richtige Auto zu stellen, liege Renault genau richtig: „Van den Acker und sein Team haben nicht nur das neue Gesicht für die Marke gestaltet, sondern auch einen Unter- oder Überbau geschaffen, an dem sich der Renault der Zukunft orientieren kann.“

 

 

(Stand 01/2012, Irrtümer vorbehalten)

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