Mit dem „Familienexpress“ in den „Klapp Méditerranée“: Mit diesen Überschriften versahen die „Auto Zeitung“ (Heft 14/09) und „auto, motor und sport“ (Heft 16/09) ihre ersten Fahrberichte und Tests des neuen Renault Mégane Grandtour. Damit gaben die Redakteure bereits deutliche Hinweise, mit welchen Erwartungen sie sich dem jüngsten Mitglied der Mégane-Familie nähern: „Grandtour – das klingt nach Auszeit, Urlaub, verträumten Landsträßchen mit Rappel-90-Schildern zwischen Bergdörfern und Weinreben“, präzisiert „ams“-Tester Bernd Stegemann.
Für die Fahrt in die erträumten Frankreich-Ferien wählten die Stuttgarter als Motorisierung den dCi 130 FAP eco2 mit 96 kW (130 PS), die Kölner Kollegen der „Auto Zeitung“ griffen zum 118 kW (160 PS) starken Common Rail-Diesel, der „den gefahrenen Grandtour dCi 160 FAP zum maximal 215 km/h schnellen Familienexpress macht“. Begeistert zeigt sich Redakteur Michael Harnischfeger vom Temperament des Motors, „der laut Werk in nur 8,7 Sekunden auf 100 km/h sprintet und in der Praxis mit mächtigem Durchzug bei mittleren Drehzahlen brilliert. Das leichtgängige Sechsganggetriebe erlaubt es, leise mit wenig Drehzahl unterwegs zu sein.“
Bernd Stegemann zeigt sich mit seiner Wahl für die 130-PS-Variante ebenfalls sehr zufrieden, die „mit guter Laufkultur und gleichmäßiger Kraftentfaltung ohne Turbo-Kick gefällt. Selbst bei hoher Zuladung oder im Gebirge ist das Temperament mehr als ausreichend. Mit seiner Euro 5-Einstufung und dem angemessenen Testverbrauch kann sich die Umweltbilanz ebenfalls sehen lassen.“ Nach Stegemanns Berechnungen sind „bei entspanntem Landstraßen-Cruisen“ mit einer Tankfüllung Reichweiten „nahe an 1000 km“ möglich.



