Die Vorfreude steigt: Rund ein Jahr vor der geplanten Markteinführung des Renault Zoe Z.E. lud Renault Deutschlands Fachjournalisten zu ausgiebigen Testfahrten mit dem bereits äußerst seriennahen Prototypen ein. Kaum einer wollte sich diese Gelegenheit entgehen lassen. Und die zahlreich versammelte Testerschar sollte ihr Kommen nicht bereuen, wie sich aus den gesammelten Artikeln deutlich ablesen lässt.
Bereits die Überschriften der Fahrberichte sprechen Bände: „Freundlicher Stromer aus Frankreich“ titelt beispielsweise die „Auto Bild“ in Ausgabe 9/2011. Von einem „Energiebündel“ spricht die „Auto Zeitung“ (6/2011), „Spiegel online“ vom „Elektrischen Ernstfall“ (2. März 2011). Und im Gegensatz zum Erscheinungsbild der Elektromobile vieler anderer Hersteller erkennt „Zeit online“ im Zoe Preview „Strom mit Chic“ (5. März 2011).
Der Formensprache des Zoe Preview – da sind sich alle Journalisten einig – kommt zugute, dass er „nicht zunächst als Verbrenner konstruiert und dann erst zum Stromer umgerüstet wurde“, wie „RP online“ schreibt, „denn so „konnte Designer Axel Breun alle Elektrokomponenten platzsparend unterbringen“. „Zeit online“ konstatiert: „Das Ergebnis kann sich sehen lassen – nicht nur für ein Elektroauto, sondern auch für die künftige Designsprache von Renault.“ Der Kollege von „Spiegel online“ leitet daraus ganz praktische Vorteile ab: „Der Wagen ist sehr übersichtlich und dürfte später mit Servolenkung auch recht handlich sein. Das große Glasdach sorgt für ein angenehmes Raumgefühl. Es gibt auf allen Plätzen ausreichend Bewegungsfreiheit, und ein Kofferraum mit 292 Litern Ladevolumen ist für ein Auto dieser Klasse auch nicht schlecht.“


