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Designstudie R-Space – aufregender Kompaktvan mit individuellen Lösungen

Die avantgardistisch geformte Karosserie der Konzeptstudie R-Space trägt schon jetzt Anleihen der künftigen Formensprache von Renault. Das ausgeprägte V-förmige Design mit der wellenförmigen, spitz zulaufenden Fensterlinie verleihen dem R-Space eine eigenständige Note. Die Unterkante der Windschutzscheibe sitzt weit vorn, sodass die Motorhaube samt schmaler LED-Scheinwerfer nur einen sehr kurzen Überhang aufweist.


In der Länge misst der R-Space gerade mal 4,25 Meter, trotz der kompakten Abmessungen gewährleistet ein Radstand von 2,72 Metern ein großzügiges Raumangebot. Weit öffnende und gegenläufig angebrachte Türen erleichtern den Zugang in den Innenraum. Auf eine sperrige B-Säule verzichtet der R-Space gänzlich. Das Cockpit schwebt scheinbar frei im Innenraum, gleiches gilt für die futuristisch anmutenden Vordersitze.

Bei der Gestaltung des Fonds hatten die Designer eine absolut freie Hand und formten ihn zu einem rollenden Spielplatz für die kleinen Passagiere um.  Das Abteil besteht aus vielen weichen Quaderklötzchen, die sich – je nach Bedarf – sogar variabel anordnen lassen. Ein weiterer stilistischer Gag fällt beim Blick Richtung Himmel auf, denn auch das Panorama-Glasdach wurde mit einer markanten Quaderprägung verziert.


Gar keine Zukunftsmusik ist der Antrieb im R-Space. Unter der kurzen Haube schlägt ein hochmoderner und zugleich sparsamer Benzindirekteinspritzer der bereits 2012 in Serie geht. Der Dreizylinder mit gerade mal nur 900 Kubikzentimeter Hubraum ist mit allen technischen Raffinessen, wie  Hochleistungszündkerzen, Niederdruck-Abgasrückführung, einer Start-Stopp-Automatik sowie einer variablen Ölpumpe ausgerüstet. Die Schaltvorgänge übernimmt ein Doppelkupplungsgetriebe. Großer Aufwand für ganz geringen Durst: Der R-Space genehmigt sich gerade mal 3,7 Liter auf 100 Kilometer und emittiert dabei nur 95 Gramm CO2 je Kilometer.


(Stand 03/2011, Irrtümer vorbehalten)

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