Qualität

Qualität zahlt sich aus – auch für Zulieferer

Höchstleistung muss sich lohnen – dies gilt nicht nur für Renault, sondern auch für jene Partner, die in der Wertschöpfungskette eine Stufe vor dem französischen Automobilhersteller kommen: die Zulieferer und Systempartner. Auch ihrem bedingungslosen Einsatz, ihrem Willen zur permanenten Verbesserung und ihrem Erfindungsreichtum ist es zu verdanken, dass Fahrzeuge von Renault die hohen gesetzten Ziele in puncto Wertigkeit und Zuverlässigkeit zuverlässig erreichen. Denn die Fortschritte, die Renault gerade in den vergangenen Jahren auf diesem Gebiet erreicht hat, sind bemerkenswert.

Ein besonders anschauliches Beispiel hierfür liefert die 2009er-Pannenstatistik des ADAC, die speziell für jüngere Fahrzeuge von Renault durchweg die Topbewertung „Doppel-Plus“ vergibt – so zum Beispiel für den Twingo und Clio ab Baujahr 2007 oder Mégane und Modus ab 2008. Renault Scénic-Modellen, die seit 2006 vom Band gelaufen sind, verlieh der ADAC durchgängig ein „Plus“, 2008er-Fahrzeuge erhielten sogar ein „Doppel-Plus“.

Logisch, dass auch den Zulieferern ein Anteil an diesem Erfolg zukommt. Um diese bedeutende Rolle ausreichend zu würdigen, hat Renault bereits im Jahr 2005 den „Supplier Quality Award“ ins Leben gerufen. Auf dem Pariser Automobilsalon wurden kürzlich die aktuellen elf Preisträger des Jahres 2009 geehrt, so zum Beispiel der Reifenspezialist Michelin, der mit Renault seit 1899 vertrauensvoll zusammenarbeitet – also seit exakt 111 Jahren. Aus deutscher Sicht durften sich der Getriebeteile-Spezialist Otto Fuchs KG aus Meinerzhagen im Bergischen Land und die Robert Bosch GmbH (Stuttgart) sowie das brasilianische Tochterunternehmen von Continental Automotive über eine der prestigeträchtigen Auszeichnungen freuen.

Der „Supplier Quality Awards“ sind ein bedeutender Teil jener globalen Qualitätsoffensive, die Renault 2003 mit dem so genannten „Plan Excellence Renault“ (PER) ins Leben gerufen hat. Er zielt auf eine nachhaltige und umfassende Qualitätssicherung ab, betrachtet den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs und schließt sämtliche Unternehmensaktivitäten mit ein – vom ersten Entwurf über die Produktion bis hin zu Verkauf und Kundendienst.

So sorgt zum Beispiel ein so genannter „Checkman“ in jedem Produktionsabschnitt dafür, potenzielle Fehler am Fließband aufzuspüren und bei Bedarf den Produktionsprozess zu unterbrechen. Am Ende der Fertigung greift das von Renault und Nissan gemeinsam eingeführte Programm AVES (Alliance Vehicle Evaluation Standard). Es sieht vor, dass in jedem Werk monatlich zwei Mitarbeiter per Zufall acht Fahrzeuge auswählen und ausführlich anhand einer Checkliste mit 500 Kriterien bewerten. „AVES Flash” ermöglicht zudem die Kontrolle der Fahrzeuge auf dem Weg vom Werk zum Händler.

Für die Qualitätssicherung in Service und Vertrieb hat das Unternehmen einen eigenen Preis ausgelobt: den „Renault Global Quality Award“, der für herausragende Kundenfreundlichkeit verliehen wird. Dabei zeichnet die französische Marke auf Basis von umfangreichen Kundenbefragungen in 32 Ländern jene Renault Partner aus, die Bestwerte in puncto Verkaufs- und Servicequalität erreichen. Gleich fünf dieser begehrten Trophäen gingen in diesem Jahr an deutsche Niederlassungen und Händlerbetriebe. So haben es das Autohaus J. Bräutigam (Glauchau), das Autohaus Rapp (Schemmerhofen), die Renault Retail Gruppe Hamburg, die Schneider Gruppe (Frankenberg) und das Autohaus Röttig in Schönebeck jetzt Schwarz auf Weiß: Sie gehören weltweit zu den Renault Partnern mit den zufriedensten Kunden.

(Stand 11/2010, Irrtümer vorbehalten)

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