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Das neue CVT-Getriebe bei Renault – die leise Revolution

Große Neuerungen kommen oft recht unauffällig daher. So wie das stufenlose CVT-Getriebe von Renault. Zu bedienen ist es wie ein ganz normales Automatikgetriebe, und bescheiden steht es als eine interessante Antriebsoption unter vielen in den Katalogen von Renault Mégane, Scénic und Grand Scénic. Doch bei der Kraftübertragung CVT (von „Continuously Variable Transmission“, zu Deutsch etwa „Unterbrechungsfreie stufenlose Übersetzung“) handelt es sich um eine innovative Technik, die einen näheren Blick lohnt. Denn sie ermöglicht es, sparsamer, flotter, leiser und komfortabler zu fahren als mit vielen anderen Lösungen.

 

Zunächst ein kleiner Exkurs: Warum besitzen unsere Autos überhaupt ein Getriebe? Weil Verbrennungsmotoren bei bestimmten Drehzahlen ein besseres Drehmoment entwickeln als bei anderen. Also gilt es, die Kraft optimal umsetzen – und das geschieht mithilfe unterschiedlicher Übersetzungsverhältnisse. Auf dem Fahrrad wäre es ja auch viel zu mühsam, mit einer „langen“ Übersetzung anzufahren oder bei höherer Geschwindigkeit atemlos schnell zu strampeln.

 

Im CVT-Getriebe wird das Übersetzungsverhältnis nun im Prinzip genauso gewechselt wie bei einem Rennrad oder Mountainbike: Liegt die Kette vorn auf einem kleinen, hinten auf einem größeren Zahnrad, fällt das Anfahren leicht; ist vorn das große Kettenblatt gewählt und hinten ein kleines, schafft man dafür mit jeder Pedalumdrehung viel Strecke. Nur – und das ist die eigentliche Revolution – dass der Wechsel des Übersetzungsverhältnisses im CVT-Getriebe von Renault stufenlos abläuft. Statt zwei Dutzend Zahnräder arbeitet dort als Primär- und Sekundärantrieb jeweils ein Paar Kegelscheiben. In dem V-förmigen Zwischenraum zwischen den Scheiben läuft eine extrem stabile Kette aus feinen Metallgliedern. Wird nun eines dieser Scheibenpaare hydraulisch zusammengepresst, drückt dies die Kette nach außen – der Abrollradius vergrößert sich. Wird das Scheibenpaar auseinandergezogen, rutscht die Kette nach innen. Der kleinere Abrollradius entspricht einem kleineren Zahnrad bei einer Kettenschaltung.

 

Auf diese Weise liegt zwischen der kleinsten und größten Getriebeübersetzung theoretisch eine unendliche Zahl an „Gängen“. Deshalb erfolgt der Wechsel des Übersetzungsverhältnisses stets unmerklich sanft. Vorteile des stufenlosen „Gangwechsels“: Der Motor arbeitet immer im effizientesten Drehmomentfenster. Das spart Kraftstoff, reduziert den Schadstoffausstoß und ist leiser als das Fahren mit Schaltvorgängen. Und in der Beschleunigung fühlt sich ein CVT-Getriebe – bei Renault derzeit in Kombination mit der Motorisierung 2.0 16V 140 CVT in den Modellen Mégane, Scénic und Grand Scénic erhältlich – besonders kraftvoll an, da es ohne Zugkraftunterbrechung hochzieht.

 

Für den Fahrer ist das CVT-Getriebe so einfach und komfortabel zu bedienen wie bekannte Automatikgetriebe. Wer aber zwischendurch gerne mal wieder selber schaltet, erlebt mit dem neuen CVT-Getriebe noch ein doppeltes Vergnügen: Über sechs vorprogrammierte Fahrstufen geht es ohne zu kuppeln vorwärts. Und die Gangwechsel erfolgen wie in einem Formel Renault-Rennwagen nur durch leichtes Zurückziehen oder Vorschieben des Ganghebels. Ganz so unauffällig ist das innovative CVT-Getriebe von Renault eben doch nicht …






Verbrauchs- und Emissionswerte:

Gesamtverbrauch l/100 km: innerorts: 10,3 bis 9,8; außerorts: 6,2 bis 6,0; kombiniert: 7,7 bis 7,4; CO2-Emissionen: 183 bis 174 g/km (Messverfahren gemäß RL 80/1268/EWG). Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der bei allen Renault Partnern und bei der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden steht außerdem als Download zur Verfügung.

 

(Stand 08/2009, Irrtümer vorbehalten)

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