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Renault dominiert die Formel 1 – Siege satt, Ausfälle null

Wie können Motor und Chassis ihre Extraklasse noch besser beweisen als mit einem Weltmeistertitel in der Formel 1? Ganz einfach: Mit zwei Weltmeistertiteln! Die Erfolgskombination Red Bull Racing und Renault gewann 2011 den zweiten gemeinsamen Konstrukteurs-Titel in Folge. Und dies so dominant wie wenige Hersteller zuvor in der Geschichte der Königsklasse.

Der ebenso schnelle wie sympathische Champion Sebastian Vettel siegte mit Renault V8-Power bei weit mehr als der Hälfte aller Rennen. Und wenn er einmal anderen Kollegen den Vortritt ließ, landete er praktisch jedes Mal immer noch auf einem Podestplatz. Ein anderer Beleg für die Extraklasse des Red Bull RB7 und des Renault RS27-Motors: Diese Kombination sicherte sich fast jede Pole Position – und das auf den unterschiedlichsten Kursen. Von Highspeed-Pisten wie Monza oder Montreal über Stop-and-go-Kurse wie Valencia oder Singapur bis hin zu langsamen, winkligen Strecken wie Budapest oder dem einzigartigen Monaco.    


Diese Erfolgsbilanz unterstreicht nachdrücklich, was Rob White, der Technische Leiter der erfolgreichen Motorenschmiede von Renault Sport F1 im französischen Viry-Châtillon, vor der Saison ankündigte: „Starke Motoren entwickeln – das ist es, was Renault in der Formel 1 am besten kann.“

 

100-prozentige Zuverlässigkeit bei den Partnerteams von Renault Sport F1


Dabei hatte der bescheidene Brite in französischen Diensten sogar noch einen wesentlichen Punkt unterschlagen: die Zuverlässigkeit. Denn um als Erster ins Ziel zu kommen, muss man zuerst ins Ziel kommen, lautet eine alte Formel 1-Weisheit. Auch in dieser Disziplin erwiesen sich die Achtzylinder von Renault Sport F1 als wahre Musterknaben. In den ersten 16 Saisonrennen verzeichnete Red Bull Racing nur einen einzigen Ausfall – Mark Webbers Unfall in Monza. Auch bei den anderen beiden Partnerteams trugen die Renault RS27 mustergültig zu einer positiven Saison bei. Lotus Renault GP landete zwei Mal auf dem Podium und wurde Fünfter der Konstrukteurs-Wertung, das „andere“ dunkelgrüne Team Lotus erlebte im zweiten Formel 1-Jahr dank Renault einen beachtlichen Aufwärtstrend. Ausfälle aufgrund von Motorschäden bei allen drei Rennställen: null!


Längst haben Red Bull Racing und Renault vereinbart, auch bei der Entwicklung der neuen, besonders energieeffizienten Grand Prix-Motoren – die 2014 an den Start gehen – weiter zusammenzuarbeiten. Das Erfolgspaket Renault, Red Bull Racing und Sebastian Vettel hat das Zeug, eine Ära zu prägen – so wie es Renault an der Seite von Williams in den 90er Jahren mit dem revolutionären V10-Motor gelang. 2012 schließt sich in dieser Hinsicht ein Kreis: Der britische Traditionsrennstall, der mit Renault fünf Konstrukteurs-Titel errang, stößt kommende Saison als viertes Team zum Kreis der Renault Sport F1-Partner.


Renault knüpft mit dieser neuen Erfolgs-Ära** an die eigene große Tradition an: 1992 gewann die französische Marke mit Williams erstmals den Konstrukteurs-Titel, Nigel Mansell wurde im Williams-Renault überlegen Fahrerweltmeister. Im Jahr darauf wiederholte das Gespann diesen Erfolg, diesmal mit Alain Prost als Chauffeur. Auch 1994 ging der Hersteller-Titel an Williams-Renault; 1995 holte Benetton-Renault mit Michael Schumacher sowohl Fahrer- als auch Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. 1996 und 1997 sorgte Williams-Renault für klare Verhältnisse: zwei Titel für das Team und je einer für die Champions Damon Hill und Jacques Villeneuve. 2005 und 2006 ließ der blutjunge Fernando Alonso das Renault F1 Team jubeln: Die gelb-blaue Werksmannschaft gewann zweimal in Folge beide Titel. 2010 schließlich krönten Red Bull Racing und Renault ihre Zusammenarbeit mit Weltmeistertiteln für den Fahrer (Sebastian Vettel) und das Team (Red Bull Racing Renault). Renault knüpft mit dieser neuen Erfolgs-Ära* an die eigene große Tradition an: 1992 gewann die französische Marke mit Williams erstmals den Konstrukteurs-Titel, Nigel Mansell wurde im Williams-Renault überlegen Fahrerweltmeister. Im Jahr darauf wiederholte das Gespann diesen Erfolg, diesmal mit Alain Prost als Chauffeur. Auch 1994 ging der Hersteller-Titel an Williams-Renault; 1995 holte Benetton-Renault mit Michael Schumacher sowohl Fahrer- als auch Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. 1996 und 1997 sorgte Williams-Renault für klare Verhältnisse: zwei Titel für das Team und je einer für die Champions Damon Hill und Jacques Villeneuve. 2005 und 2006 ließ der blutjunge Fernando Alonso das Renault F1 Team jubeln: Die gelb-blaue Werksmannschaft gewann zweimal in Folge beide Titel. 2010 schließlich krönten Red Bull Racing und Renault ihre Zusammenarbeit mit Weltmeistertiteln für den Fahrer (Sebastian Vettel) und das Team (Red Bull Racing Renault). Der vorzeitige Doppel-Erfolg 2011 ist für Renault damit bereits der zehnte Konstrukteurs-Weltmeistertitel** und der neunte Fahrer-Weltmeistertitel**.


*Quelle: FIA, **vorbehaltlich der Bestätigung durch den Automobil-Weltverband FIA

(Stand 10/2011, Irrtümer vorbehalten)

 

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