Sport

Renault Tourenwagen heizen durch die „Grüne Hölle“

Schneckentempo? Demofahrten? Fehlanzeige. Beim Renault Race Festival auf dem Nürburgring, das in diesem Jahr bereits zum dritten Mal stattfand, gaben 75 Piloten ihren Rennwagen von Renault und Dacia die Sporen – trotz schwieriger Wetterbedingungen. Denn die Eifel zeigte sich pünktlich zum Rennstart von ihrer berühmt-berüchtigten nassen Seite.

Im Rahmen des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring waren am Himmelfahrtswochenende Renault und Dacia aus fünf Jahrzehnten Renngeschichte am Start. Das bunte Teilnehmerfeld glänzte unter anderem mit Klassikern wie den legendären Alpine A110 und A310, dem bärenstarken Renault 21 Turbo sowie dem berühmten „Breitbacken“-Renault 5 Turbo II. Aber auch aktuelle Rennwagen stürzten sich in Hatzenbach, Fuchsröhre, Adenauer Forst und Co., darunter die spektakulären Mittelmotor-Rennwagen Mégane Trophy und Renault Clio V6 Trophy. Ebenfalls am Start waren die beliebten Markenpokal-Renner Renault 5 und Renault 5 Turbo, Mégane Cup, Clio R.S. II Cup-Version und der aktuelle Clio Renault Sport III „Coupe“. Die zahlreichen Zuschauer freuten sich über spannende Positionskämpfe und Rennaction auf hohem Niveau.

Karolina Czapka ließ vor dem Start zum Vier-Runden-Rennen an ihrem Renault Mégane Trophy Regenreifen montieren. Eine weise Entscheidung, denn die Polin konnte sich rasch von der Konkurrenz absetzen, obwohl sie auf der nassen Nordschleife alle Hände voll zu tun hatte: „Mein Auto war im Regen sehr nervös und schwierig zu fahren. Das war wirklich ein hartes Rennen. Umso glücklicher bin ich jetzt natürlich, dass es für den Sieg gereicht hat“, gab die 28-Jährige im Ziel zu Protokoll.

Die Plätze zwei und drei waren fest in der Hand der Renault Clio-Piloten: Horst Baumann aus Bonn und Peter Utsch aus Kirchen komplettierten das Podest beim Renault Race Festival. Für viel Spannung und packenden Rennsport sorgten auch die Dacia Logan, die während des Vier-Runden-Rennens auf der Nürburgring Nordschleife trotz der sehr wechselhaften Bedingungen einen extrem heißen Reifen fuhren. Nach vier Runden siegte hier Henrik Stoldt vor Maik Kraske.

Sieger waren sie am Ende alle, die 75 Fahrerinnen und Fahrer, die beim Renault Race Festival den heißen Tanz mit der „Grünen Hölle“ aufgenommen hatten. Zur Belohnung durfte jeder der Teilnehmer daher einen Pokal mit nach Hause nehmen. „Es freut uns, dass alles erfolgreich verlaufen ist. Das war einfach ein perfektes Wochenende“, strahlte Renault MotorSport Projektmanager Tobias Hütter. Die hervorragende Stimmung an der Strecke und die familiäre Atmosphäre im Fahrerlager sorgten auch in diesem Jahr wieder für zufriedene Gesichter bei allen Teilnehmern. René Hilz, der das Rennen mit seinem Mégane Trophy bestritt, zeigte sich beeindruckt: „Das ist ein super Event für Renault Fans wie uns. Alle Teams sind wie eine große Familie, daher ein großes Lob an Tobias Hütter und seine Mannschaft.“

(Stand 07/2011, Irrtümer vorbehalten)

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