Umwelt

Renault treibt mit neuen Partnern den Wandel zu Z.E. voran

2012 steht ein großer Wandel bevor – so haben es die Maya in ihren alten Prophezeiungen vorhergesagt. Stimmt, sagt auch die Renault-Nissan-Allianz. Denn spätestens zu dieser Zeit möchten die Unternehmen gemeinsam mit starken Partnern den Beginn eines neuen, emissionsfreien Autozeitalters einläuten. Dann nämlich werden die Autohersteller den Umstieg auf Elektroantrieb in vielen Ländern der Erde gleich auf mehreren Ebenen vorantreiben: Erstens produzieren Renault und Nissan ab 2012 leistungsfähige Lithium-Ionen-Batterien, die die Energie für die Elektrofahrzeuge der Zukunft liefern. Zweitens errichten die Partner gemeinsam mit öffentlicher Unterstützung Infrastrukturen zum Laden der Akkus und schaffen so die Voraussetzungen für grenzenloses Fahrvergnügen in vielen Regionen weltweit. Drittens setzen sie sich für Vergünstigungen und Anreize zum Umstieg auf die elektrisierende neue Fortbewegungsart ein.


Konkret soll zum Beispiel durch ein neues Abkommen der Renault-Nissan-Allianz mit dem französischen Energiekommissariat CEA (Commissariat á l’Energie Atomique) und dem strategischen Investitionsfonds F.S.I. (Fonds Stratégique d’Investissement) die zukünftige Versorgung von Elektro-Autos mit Batterien sichergestellt werden. Ab Mitte 2012 wollen die Partner am Renault Standort Flins nahe Paris jährlich 100.000 Batterien produzieren. Darüber hinaus werden die Renault-Nissan-Allianz und die CEA an der Verbesserung der Kapazitäten der Stromspeicher sowie an neuen Recycling-Möglichkeiten forschen. F.S.I. steuert 125 Millionen Euro zu den insgesamt 600 Millionen Euro der ersten Projektphase bei. Zusätzlich will die französische Regierung in Zukunft mit öffentlichen wie privaten Ausschreibungen den Absatz und die Verbreitung von Elektro-Mobilen unterstützen.


Wie in Frankreich ist auch in vielen anderen Ländern der Welt der Wille zum Wandel vorhanden. So konnte die Allianz Jose Socrates, den Premierminister Portugals, von ihrer Initiative überzeugen. Nun entsteht ab 2010 etwa 250 Kilometer nördlich von Lissabon ein Werk, das ab 2012 rund 50.000 Batterien im Jahr produzieren soll. Nissan investiert dort mehr als 160 Millionen Euro und schafft insgesamt 200 neue Arbeitsplätze. Darüber hinaus starten Renault und Nissan gemeinsam mit Portugals Regierung ab 2010 ein „Zero Emission“-Mobilitätsprogramm: Die Allianz versorgt Portugal ab 2011 mit emissionsfreien Automobilen, der Staat baut im Gegenzug ein landesweites Netzwerk von 1.300 Ladestationen auf.


Doch die Null vor dem Emissionswert soll nicht nur in Europa stehen. Deshalb unterstützt die Renault-Nissan-Allianz auch die japanische Metropole Kitakyūshū aktiv bei ihrem Ziel, die Wandlung zur „weltweiten Umwelthauptstadt“ voranzutreiben. Forschungsprojekte wie ein Telematiksystem, das Fahrer zu freien Ladestationen leitet, oder Batterieaufladung mit Hilfe erneuerbarer Energien sind nur zwei von vielen Eckpunkten der umfassenden Kooperation. In Australien sorgt derweil ein Abkommen mit dem Bundesstaat New South Wales für positive Spannung: Dort wollen die Partner relevante Grundlagen zur Einführung von Elektrofahrzeugen prüfen. Und auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten – zumindest im Großraum San Francisco – soll der Traum vom emissionsfreien Fahren ohne reichweitenbedingte Grenzen bald Wirklichkeit werden. Denn hier hat die Renault-Nissan-Allianz eine Absichtserklärung unterzeichnet, eine lückenlose Stromversorgung rund um die San Francisco Bay zu errichten.


(Stand 01/2010, Irrtümer vorbehalten)

twizy