Umwelt

Das Projekt Z.E.: Praxistest bei Paris, Startschuss in Istanbul

Die Spannung steigt weltweit: Immer mehr Regionen, Städte und Energieversorger begeistern sich für das Projekt „Zero Emission“ von Renault. Jetzt gewann Renault weitere wichtige Partner für seine Zukunftsinitiative – allen voran Istanbul Enerji, ein Tochterunternehmen der Stadtverwaltung von Istanbul.


Gerade für diese faszinierende Metropole an der Schnittstelle zweier Kontinente ist die Aussicht auf emissionsfreies Autofahren in der City äußerst reizvoll. Denn rund um die historische Altstadt – die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde – leben und arbeiten fast 13 Millionen Einwohner bei einer Bevölkerungsdichte von rund 7.000 Menschen pro Quadratkilometer. Deren Lebensqualität und Mobilität könnte durch abgasfreies Autofahren ganz neue Dimensionen erreichen.


Die Absichtserklärung zwischen Istanbul Enerji – vergleichbar mit den dortigen Stadtwerken – und Renault sieht vor, dass ab 2011 ein Netzwerk an Ladestationen in der Metropolregion aufgebaut wird. Außerdem wollen beide Partner gemeinsam attraktive E-Mobilitäts-Modelle für Firmenflotten und ganze Städte entwickeln.


Ganz ähnliche Ziele verfolgt die Ende Juni geschlossene Kooperation von Renault mit der französischen Energiekommission CEA (Alternative Energies and Atomic Energy Commission = Kommission für alternative und nukleare Energie): Das Abkommen sieht vor, durch gemeinsame Forschungsteams alle Bereiche der nachhaltigen Mobilität zu stärken – und dazu gehört die Förderung von Elektrofahrzeugen ebenso wie die Suche nach alternativen Energien und die Forschung nach saubereren Verbrennungsmotoren. Die umfassende Sichtweise, die sogar weit über das Z.E.-Projekt hinausgeht, ist gewollt: „Nachhaltige Mobilität ist eine der Schlüsselfragen unserer Zeit. Zukunftsfähige Lösungen lassen sich am schnellsten in der Kooperation von Unternehmen mit staatlichen und privaten Partnern erzielen“, erklärt Odile Desforges, bei Renault Vizepräsident für Engineering und Qualität.


Ein zentraler Ansatz von Renault zur Mobilität der Zukunft erlebt seit Anfang Juli seine praktische Bewährungsprobe: Bei einem Großversuch im Department Yvelines, einem Teil der Region Île-de-France im Großraum Paris, sammeln die Autofahrer jetzt Praxiserfahrungen mit den neuen Renault Z.E.-Fahrzeugen. Dazu bringt die Renault-Nissan Allianz mehrere Hundert Elektrofahrzeuge auf die Straße – Limousinen, Kombis und leichte Nutzfahrzeuge. Geschäftsleute und „normale“ Autofahrer dürfen ausprobieren, wie sich das Z.E.-Konzept im Alltag bewährt. Für alle Test-Teilnehmer werden am Wohnort und am Arbeitsplatz Ladestationen eingerichtet, auch viele öffentliche Parkplätze der Region erhalten „Stromtankstellen“. Mit an Bord sind viele namhafte Partner: Europas größter Stromversorger EDF unterstützt den Aufbau des Ladenetzes, analysiert das Nutzerverhalten und entwickelt attraktive Abrechnungsmodelle; Schneider Electric baut die Ladestationen und das zugehörige Energiemanagement mit auf; die Organisation Better Place installiert und betreibt die Batterie-Tauschstationen und testet das Akku-Leasing für Firmenfahrzeuge. Die Region Île-de-France ist also schon elektrisiert von der Idee der Renault Z.E-Modelle, die schon bald für jedermann erhältlich in Serie erscheinen ...


(Stand 08/2010, Irrtümer vorbehalten)

 

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