Umwelt

Gipfelteilnehmer testen Renault Z.E.-Modelle in Kopenhagen

Auf konkrete Ziele des Klimaschutzes konnten sich die Teilnehmer der 15. UN-Klimakonferenz im Dezember 2009 zwar nicht verständigen – über die möglichen Wege zu massiven CO2-Einsparungen aber erfuhren sie Neues. Und das im doppelten Wortsinn. Denn Renault hatte die Vorserienmodelle Fluence Z.E. und Kangoo Rapid Z.E. sowie den Prototypen Kangoo be bop Z.E. zu ausgiebigen Testfahrten bereitgestellt.


Patrick Pélata, Vorstandsmitglied und Chief Operating Officer von Renault, verband mit der Z.E.-Flotte deutliche Ansagen an die Klimapolitiker. Erstens: Sowohl kurz- als auch langfristig sind Elektroautos die einzige Lösung, um eine emissionsfreie Mobilität für jedermann zu sichern. Zweitens: Renault macht Nägel mit Köpfen: Denn schon 2011 werden Fluence Z.E. und Kangoo Rapid Z.E. in Serie produziert werden. Die in Kopenhagen vorgezeigten Elektrofahrzeuge werden also schon sehr bald auf unseren Straßen rollen.


Die Vorserienmodelle erweisen sich als starke Argumente. Der österreichische Umweltminister Niki Berlakovich etwa überzeugte sich im Praxistest von den Qualitäten des Renault Fluence Z.E. „Die Fahrt war spannend und eindrucksvoll. Der Wagen ist komfortabel und bringt neuartiges Fahrvergnügen. Die Mobilität der Zukunft muss klimaschonend sein, und mit den Elektroautos sind wir da auf einem guten Weg“, betonte der Umweltpolitiker aus unserem Nachbarland.


Überzeugungsarbeit leisteten in Kopenhagen aber nicht nur die Z.E.-Fahrzeuge, sondern auch Patrick Pélata selbst. Sein persönliches Ziel für die Klimakonferenz schilderte er der Wirtschaftszeitung Financial Times Deutschland ohne Umschweife: „Regierungsvertreter aus der ganzen Welt sind hier. Diese Leute entscheiden über die Infrastruktur in ihren Ländern. Wir zeigen ihnen unsere Elektroautos und sagen ihnen, diese Autos werden in eineinhalb Jahren auf den Markt kommen – also baut endlich die Infrastruktur dafür auf!“


Den lebenden Beweis, dass er von den Regierungsvertretern nichts Unmögliches verlangt, hatte Patrick Pélata in Kopenhagen an seiner Seite: Shai Agassi, Gründer der Organisation Better Place, die Hand in Hand mit Renault bereits unermüdlich daran arbeitet, flächendeckend Ladestationen für Elektromobile aufzubauen.


Und noch eines machte Patrick Pélata bei seinen Gesprächen rund um den Klimagipfel deutlich: Bei der Entwicklung der für jedermann erschwinglichen Elektroautos kennt Renault keinerlei Berührungsängste mit anderen Marken – Kopenhagen bot die perfekte Plattform für den konzernübergreifenden Gedankenaustausch. „Wir sprechen mit vielen Herstellern“, bekannte der Renault Vorstand gegenüber dem Branchendienst Automotive News. Auch wenn es für konkrete Aussagen zu gemeinsamen emissionsarmen Fahrzeugen noch zu früh ist – das Interesse an Elektrofahrzeugen steigt weltweit. „Der Bürgermeister von Moskau denkt nach unseren Gesprächen sehr ernsthaft über Elektroautos nach, denn die Luftverschmutzung dort gibt Anlass zur Sorge“, so Pélata in Kopenhagen zum Wirtschaftssender Bloomberg.


Dass die kommenden Z.E.-Fahrzeuge von Renault wesentlich zur Lösung der Umwelt- und Klimaproblematik beitragen können, ohne dass Leistung und Fahrspaß auf der Strecke bleiben, das haben sie in „HOPEnhagen“ mehr als nur angedeutet. Renault hat eindrucksvoll gezeigt, wie sinnvolle nachhaltige Mobilität in Zukunft aussehen kann – und bewiesen, dass zukunftsfähige Lösungen schon heute machbar sind.


(Stand 01/2010, Irrtümer vorbehalten)

Hinweis: Keine CO2-Emissionen bei der Nutzung des Fahrzeugs.

 

Quellen:

•    Renault Q&A zum Klimagipfel

•    PM von Renault Österreich, 21.12.2009

•    Financial Times Deutschland Online, 16.12.2009

•    Automotive News Online, 17.12.2009

•    Bloomberg, 15.12.2009

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