Umwelt

Renault setzt die Welt immer weiter unter Strom

Elektrisierende Zukunftsvisionen: Das ehrgeizige Z.E.-Programm der Renault-Nissan-Allianz schreibt in immer kürzeren Abständen immer größere Schlagzeilen. Kaum eine Woche vergeht, in der das Unternehmen nicht mindestens eine weitere Vereinbarung zu Elektrofahrzeug-Projekten unterzeichnet. Dabei verfolgt Renault-Nissan einen umfassenden und vielseitigen Ansatz und stellt sein Z.E.-Engagement damit auf ein ausgesprochen breites Fundament, wie ein Auszug der jüngst beschlossenen Kooperationen beweist.

 

So schlossen sich im Frühjahr 2010 beispielsweise Madrid und Sao Paulo der innovativen Initiative für emissionslose Mobilität an. Nach Ballungszentren wie der Rhein-Ruhr-Region sowie Mailand und Brescia geht damit die Konzentration auf besonders bevölkerungsreiche Regionen weiter. Denn gerade in Metropolen drängt sich der Einsatz von Elektrofahrzeugen in mehrfacher Hinsicht geradezu auf: Zumeist werden nur kurze Strecken gefahren, es herrscht viel Stop-and-go-Verkehr, die Luftbelastung durch Industrie und Verkehr ist höher als auf dem Land. Außerdem liefert die hohe Bevölkerungsdichte auch gleich die notwendige Masse, damit sich der Aufbau eines flächendeckenden Netzes von Stromtankstellen lohnt. Und dies wiederum beschleunigt die Verbreitung von Elektroautos.

Vor diesem Hintergrund mag die Zusammenarbeit mit Milton Keynes auf den ersten Blick überraschen. Die rund 80 Kilometer nördlich von London gelegene Stadt mit ihren rund 200.000 Einwohnern war bislang vor allem Motorsport-Fans ein Begriff. Der Formel 1-Rennstall und Renault Partner Red Bull Racing hat dort seinen Stammsitz. Die Stadtväter entschieden sich 2009 dafür, mit Milton Keynes mittelfristig in den erlesenen Kreis der Gemeinden mit den weltweit niedrigsten CO2-Belastungen aufzusteigen. Um dieses Ziel zu erreichen, wollen die Partner in den kommenden Jahren unter anderem eine Infrastruktur mit 2.500 privaten und öffentlichen Ladestationen im Stadtgebiet aufbauen.


Noch etwas konkreter liest sich die Vereinbarung zwischen der Renault-Nissan-Allianz und der Regierung Irlands. Der Automobilkonzern wird 2011 2.000 Fahrzeuge auf die Insel liefern, die Kunden werden von der Regierung mit 5.000 Euro beim Kauf bezuschusst. Über das ganze Land verteilt werden bis dahin 3.000 Lade- und weitere 30 Schnell-Ladestationen zur Verfügung stehen. Die irische Regierung plant, dass bis zum Jahr 2020 zehn Prozent der im Land zugelassenen Fahrzeuge über einen Elektroantrieb verfügen.


Die Liste derartiger Projekte ließe sich beliebig fortführen. Mehr als 50 sind es bereits, weitere werden folgen. Das beweist: Renault arbeitet mit Hochdruck an der weltweiten emissionslosen Zukunft des Automobils. Wir freuen uns drauf.


(Stand 06/2010, Irrtümer vorbehalten)

twizy