Umwelt

Elektroantrieb in der Zukunft – die Wahrheit hinter sechs Mythen

„Nichts ist mächtiger als die Gewohnheit“, erkannte einst der römische Dichter Ovid. In der Tat halten wir allzu oft an Bewährtem fest, lassen uns oftmals nur zögerlich auf Neues ein. Ähnliches ist derzeit beim Thema Elektromobilität zu beobachten. Immer wieder sind kritische Stimmen zu hören, werden Zweifel angemeldet, stiften Gerüchte Verwirrung. Mit seinem ehrgeizigen Z.E.-Projekt nimmt Renault bei der Entwicklung dieser innovativen und umweltfreundlichen Antriebstechnologie eine absolute Vorreiterrolle ein – und prüft an dieser Stelle sechs der weitestverbreiteten Mythen auf ihren Wahrheitsgehalt.


1. „Das Aufladen der Batterien ist viel zu kompliziert.“

Im Gegenteil: Stecker rein, fertig. So können Sie Ihr Fahrzeug ganz bequem zu Hause in der Garage über Nacht mit neuer Energie versorgen. In spätestens sechs bis acht Stunden sind die Akkus wieder randvoll.


2. „Die Batterien werden keine lange Lebensdauer haben.“

Tests haben ergeben, dass die Stromspeicher der Z.E.-Modelle eine durchschnittliche Lebensdauer von sechs Jahren aufweisen. Dank der kontinuierlichen Entwicklungsfortschritte wird sich dieser Wert in naher Zukunft weiter verbessern. Es besteht also überhaupt kein Grund zur Sorge.


3. „Die Reichweiten von Elektrofahrzeugen reichen nicht für den Alltagsgebrauch.“

Aktuellen Studien zufolge legen 87 Prozent der Autofahrer in Europa pro Tag weniger als 60 Kilometer zurück. Der Renault Fluence Z.E. zum Beispiel bietet Reichweiten von 160 Kilometern und mehr, lässt somit ausreichend Spielraum auch für längere Touren. Durch das Batterieaufladen über Nacht sparen Sie zudem wertvolle Zeit, weil Sie die Fahrt zur Arbeit nicht mehr fürs Nachtanken unterbrechen müssen.


4. „Elektrofahrzeuge erreichen nicht das Sicherheitsniveau herkömmlicher Autos.“

„Die Z.E.-Fahrzeuge werden über dasselbe hohe Sicherheitsniveau verfügen wie alle anderen Renault Modelle auch“, widerspricht Projektleiter Christophe Chevreton. Die Batterien wurden umfangreich auf ihre Crashsicherheit getestet und sind so strukturiert, dass selbst das Eindringen eines scharfen Gegenstandes nicht zu einem Kurzschluss oder gar einem Feuer führt. Und auch für das „Problem“ des niedrigen Geräuschlevels arbeiten die Renault Ingenieure an Lösungen, damit Fußgänger und Radfahrer ein nahendes Elektrofahrzeug rechtzeitig akustisch wahrnehmen.


5. „Elektrofahrzeuge sind gar nicht umweltfreundlich.“

Selbst mit aus Kohle gewonnenem Strom (dessen Anteil immer weiter zurückgeht) fährt ein Elektrofahrzeug pro Kilometer energieeffizienter als ein Auto mit Verbrennungsmotor. Auch zum CO2-Ausstoß trägt der Elektroantrieb deutlich weniger bei als herkömmliche Antriebskonzepte – wie viel weniger genau hängt vom jeweiligen Strom-Energiemix in den einzelnen Ländern ab. Auf der Straße emittieren die Z.E.-Modelle von Renault absolut keine Schadstoffe. Darüber hinaus verringern sie die Abhängigkeit von endlichen Ressourcen wie Erdöl.


6. „Es kann gar nicht genügend Elektrizität für alle Elektrofahrzeuge produziert werden.“

Keine Sorge: Der Anteil der Elektrofahrzeug-Flotte am weltweiten Stromverbrauch wird gering bleiben. Selbst die kühnsten Prognosen gehen von maximal 0,3 Prozent bis ins Jahr 2020 aus. Zu diesem Zeitpunkt dürfte der Anteil des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stroms übrigens bei rund 20 Prozent liegen.




(Stand 07/2010, Irrtümer vorbehalten)

 

twizy