14001, 120 und 7 – so lauten die neuen maßgeblichen Zahlen im Zusammenhang mit dem Renault eco²-Siegel. Drei Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit ein Modell von Renault diesen Nachweis seiner besonders positiven Umweltbilanz tragen darf. Was das im Einzelnen bedeutet? Wir verraten es.
So muss das Fahrzeug zunächst in einem nach der internationalen Umweltnorm ISO 14001 zertifizierten Werk produziert worden sein. Das stellt überhaupt kein Problem dar – denn längst sind weltweit ausnahmslos alle Produktionsstätten von Renault nach dieser besonders strengen Umweltrichtlinie geprüft und bestätigt. Als nächste Voraussetzung darf das Fahrzeug ab sofort nicht mehr als 120 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen (bislang: 140 g/km). Außerdem müssen mindestens sieben Prozent seiner Kunststoffe recycelt sein. Zudem muss es sich am Ende seines Lebenszyklus zu 95 Prozent wiederverwerten lassen. Nur wenn all diese Bedingungen erfüllt sind, erhält ein Modell das eco²-Siegel.
Auf dem Genfer Automobilsalon 2011 präsentierte Renault gleich drei neue Modelle, die die strengeren Anforderungen des eco²-Siegels besonders souverän erfüllen und deshalb den Titel „Renault eco² WeltmeisterChampion“ tragen. Der Clio dCi 90 FAP beispielsweise emittiert im EU-Normverbrauch nur 90 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer. Der Anteil der recycelten Kunststoffbauteile liegt bei exakt zehn Prozent der verwendeten Kunststoffe, das entspricht einem Gewicht von 15,5 Kilogramm. Auch die Werte des Mégane Grandtour dCi 110 FAP mit EDC-Getriebe (109 g/km, 10,5 Prozent = 20,5 kg) beeindrucken. Der Grand Scénic dCi 130 mit Start-Stopp-Automatik weist sogar 14 Prozent Komponenten aus recyceltem Kunststoff auf (34 Kilogramm) und bleibt mit 117 g/km CO2 ebenfalls unter der 120-Gramm-Grenze.
Weitere Informationen zum eco²-Siegel finden Sie in unserem umfangreichen Special auf renault.de.
(Stand 05/2011, Irrtümer vorbehalten)


