Aus alt mach neu: Der schonende Umgang mit den Ressourcen stellt für Renault seit Langem einen der zentralen Aspekte im vielfältigen Umweltschutz-Engagement des Unternehmens dar. Neben verbrauchs- und emissionsarmer Antriebstechnologie und nach strengen Umweltnormen zertifizierter Produktionsstätten bildet das Thema Recycling die dritte Säule der eco2-Umweltinitiative von Renault. Modelle, die das Umweltsiegel Renault eco² tragen, sind am Ende ihres Lebenszyklus zu 95 Prozent des Fahrzeuggewichts wiederverwertbar. In diesen Fahrzeugen stammen zudem mindestens fünf Prozent der verbauten Kunststoffe aus dem Recycling, in einigen sind sogar fast 20 Prozent der synthetischen Materialien wieder aufbereitet worden. Das heißt, dass je nach Modell zwischen fünf und 40 Kilogramm der Kunststoffe im Fahrzeug aus Recyclingmaterial gewonnen wurden.
Um diese Quote weiter zu steigern, hat Renault Anfang 2010 ein umfangreiches Maßnahmenpaket für das Recyceln sogenannter Polyamide, also thermoplastischer und damit durch Erhitzen verformbarer Kunststoffe, verabschiedet. Die Initiative schließt alle im Bereich der synthetischen Materialien tätigen Partner ein – von der Altauto-Verwertung über die Wiederaufbereitung bis hin zu den Zulieferern. „Dass bei diesem Projekt alle Beteiligten mitmachen, unterstreicht Bedeutung und Potenzial des Recycelns von Polyamiden in Altautos“, erklärt Marielle Marchand, Projektleiterin Recycling bei Renault.
François Hincker, Vize-Präsident der Rhodia Gruppe, einem der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie und Partner von Renault, ergänzt: „Dass die staatliche französische Organisation für Umwelt- und Energiewirtschaft ADEME diese Initiative unterstützt, verdeutlicht die Relevanz unseres Ansatzes und die durch ihn zu erwartenden positiven Auswirkungen auf die Umwelt.“
(Stand 05/2010, Irrtümer vorbehalten)


