Erst kürzlich verkündete Renault, dass sich mehr Käufer als je zuvor für die populären Modelle entscheiden. Mit der Bekanntgabe der Halbjahreszahlen bestätigte sich jetzt, dass die Gruppe nicht nur bei Kunden beliebt ist, sondern auch geschäftlich sehr erfolgreich arbeitet.
In Zahlen: Mit 1,4 Millionen verkauften Fahrzeugen (+ 1,9 Prozent) verzeichnet die Renault Gruppe in den ersten sechs Monaten 2011 einen neuen Absatzrekord und den höchsten Halbjahresabsatz in der Unternehmensgeschichte. Der Konzernumsatz beträgt 21,101 Milliarden Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 7,3 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2010.
Die operative Marge der Gruppe liegt bei 630 Millionen Euro, was 3,0 Prozent des Umsatzes entspricht (gegenüber 780 Millionen Euro bzw. 4,0 Prozent im ersten Halbjahr 2010). Die negativen Auswirkungen des Tsunamis in Japan auf die operative Marge schätzt die Renault Gruppe im ersten Halbjahr auf 150 Millionen Euro.
Das Betriebsergebnis der Renault Gruppe steigt im ersten Halbjahr 2011 um 54 Millionen Euro auf 772 Millionen Euro an. Das Nettoergebnis beläuft sich im Betrachtungszeitraum auf 1,253 Milliarden Euro gegenüber 823 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2010 – ein Zuwachs von 52 Prozent. Der operative Free Cash Flow in der Automobilsparte ist positiv und beträgt 121 Millionen Euro.
„Der Absatzrekord im ersten Halbjahr bekräftigt das international starke Wachstumspotenzial der Gruppe. Die Finanzergebnisse wurden durch konjunkturelle Faktoren beeinflusst – wie die schwierige Liefersituation und die deutlich gestiegenen Rohstoffkosten –, die sich im zweiten Halbjahr weniger auswirken werden. Vor diesem Hintergrund bestätigt die Renault Gruppe ihr Ziel, einen operativen Free Cash Flow von über 500 Millionen Euro für das Gesamtgeschäftsjahr 2011 zu erzielen“, erklärte Carlos Ghosn, Präsident und Chief Executive Officer von Renault.
Im ersten Halbjahr 2011 beläuft sich der Umsatz der Gruppe auf 21,101 Milliarden Euro und verzeichnet damit ein Plus von 7,3 Prozent. Getragen vom fortschreitenden Wachstum auf internationalen Märkten trägt die Automobilsparte 20,143 Milliarden Euro zum Konzernumsatz bei. Der Zuwachs von 7,3 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 ist hauptsächlich auf einen verbesserten Modellmix und das höhere Absatzvolumen zurückzuführen.
Ähnlich positiv die Aussichten für das zweite Halbjahr: Der weltweite Automobilmarkt (Pkw und Nutzfahrzeuge) dürfte seinen Aufwärtstrend fortsetzen und das Jahr mit einem Zuwachs von etwa drei bis vier Prozent gegenüber 2010 abschließen. Dabei sind die aufstrebenden Schwellenländer nach wie vor Antrieb dieser Wachstumsentwicklung, während der europäische Markt stabil bzw. leicht rückläufig (minus zwei Prozent) sein dürfte. Das Ziel der Renault Gruppe, im Gesamtgeschäftsjahr 2011 insgesamt einen operativen Free Cash Flow von über 500 Millionen Euro in der Automobilsparte zu erzielen, lässt genügend Spielraum für weitere Investitionen in Forschung und Entwicklung.
(Stand 08/2011, Irrtümer vorbehalten)

