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Neutaufe bei Renault – Technocentre wird zu Losange

Es war ein Meilenstein für Renault und ein Fixpunkt der Automobilentwicklung in ganz Europa: Am 15. Juni 1998 öffnete das Renault Technocentre in Guyancourt, 20 Kilometer westlich von Paris, seine Tore – ein Technologiezentrum zur Entwicklung von neuen Renault Modellen war entstanden. Heute, rund 12 Jahre später, ist die Aufgabenvielfalt gewaltig gewachsen und umfassender als je zuvor. Deshalb beginnt für die Innovationsschmiede ab sofort eine neue Zeitrechnung, die auch nach außen hin durch einen frischen Namen sichtbar wird. Vorhang auf für: „Losange“, den „Rhombus“ – die Bezeichnung eben jenes Symbols, das als Marken-Logo von Renault längst Weltruhm besitzt.


Allein die bebaute Fläche mit ihren zahlreichen Gebäuden erstreckt sich über 150 Hektar, das Grundstück misst insgesamt 1.000 Hektar. Über 100.000 Bäume wurden während der fünfjährigen Bauzeit gepflanzt und 20 Kilometer internes Straßennetz angelegt. Und solche Dimensionen waren von Anfang an auch notwendig, arbeiten hier seit Jahren doch täglich über 11.500 Ingenieure, Techniker und Designer für Renault an den neuesten Innovationen der Automobilentwicklung.


Doch nicht die Größe des „Losange“ allein beeindruckt: Renault schuf in seinem Hightech-Zentrum von Anfang an auch beste Arbeitsbedingungen für seine Angestellten und stattete die Anlage bis in den letzten Winkel mit modernster Technik aus. 11.500 Computerarbeitsplätze sind hier im Dauereinsatz, ergänzt durch 5.000 CAE-Stationen (für computer-aided engineering = computergestützte Entwicklung) sowie zwölf Hochleistungs-Großrechner. Dazu steht den Entwicklern ein in der gesamten Automobilindustrie einzigartiger Simulator zur Verfügung. An ihm stellen die Ingenieure Fahrsituationen wie Beschleunigungs-, Brems- und Ausweichmanöver nach – dank eines Bewegungsradius für die Fahrgastzelle von sieben Metern so realitätsnah wie möglich. Bestehen Neuentwicklungen diese Tests, kann Renault Prototypen und Fahrzeugstudien direkt vor Ort in dem auf dem Gelände integrierten Centre de Réalisation des Prototypes Véhicules (CRPV) in die Realität umzusetzen. Bei der Produktion in dieser Mini-Fertigungsanlage achten die Ingenieure bei jedem Arbeitsschritt auf Besonderheiten und Erleichterungen für die spätere Serienproduktion sowie auf optimierte Arbeitsprozesse im Fahrzeugbau.


Heute, nach mehr als einem Jahrzehnt Forschung, Innovation und Design steht fest: Renault hat seine geplanten Ziele für den Standort gänzlich erreicht und mehr noch – das Technologiezentrum ist längst über die anfänglich geplanten Aufgaben hinausgewachsen. Und so ist es nur konsequent, dass die Anlage in Zukunft einen Namen trägt, der bereits seit 1924 für innovative Automobiltechnologie steht: „Losange“ – der Rhombus.


(Stand: 03/2010. Irrtümer vorbehalten.)

Eco2, das strengste Umweltsiegel von Renault